UNSERE KOLLEKTION
Unsere Obstbrände entstehen aus Früchten unserer eigenen Streuobstwiesen im Zabergäu. Zwetschge, Mirabelle, Kirsche, Apfel, Birne, Quitte, Pfirsich und Marone werden sortenrein vergoren und zweifach gebrannt – ohne Zusätze, ohne Aromen. Das Ergebnis ist ein Brand, in dem man die Frucht tatsächlich wiedererkennt. Erhältlich von der 20-ml-Probierflasche bis zur 700-ml-Flasche.
Ein Obstbrand kann nur so gut sein wie das Obst, aus dem er entsteht. Deshalb beginnt unsere Arbeit nicht in der Brennblase, sondern auf der Wiese: Wir ernten vollreif und von Hand, sortieren aus und verarbeiten die Früchte am selben Tag. Angefaultes Obst hat in der Maische nichts verloren – es ist die häufigste Ursache für den kratzigen Nachgeschmack, den viele von billigen Bränden kennen.
Die Maische vergärt sortenrein und temperaturkontrolliert. Anschließend brennen wir zweifach und trennen Vor- und Nachlauf großzügig ab. Dieser Trennschnitt ist Handarbeit und Erfahrungssache – er entscheidet darüber, ob nur die sauberen Fruchtaromen in der Flasche landen. Danach ruht der Brand mehrere Monate, bevor wir ihn mit weichem Wasser auf Trinkstärke bringen.
Ein Obstbrand wird traditionell bei 16–18 °C in einem schlanken Glas serviert, nicht eiskalt: Kälte betäubt genau die Aromen, für die man ihn trinkt. Als Digestif nach dem Essen, zu Schokoladendesserts oder einfach pur. Unterschied zum Geist: Ein Brand wird aus vergorener Frucht destilliert, ein Geist aus Neutralalkohol mit eingelegten Früchten – der Brand ist die aufwendigere und aromatischere Variante.